FREIHEITSFUTTER #5 – Meine Erfahrungen auf der DNX

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Erfahrungen und wichtigste Learnings der DNX 2017 - Meine Erfahrungen auf der Digitalen Nomaden Konferenz 2017
Der Mai ist nun vorbei und für mich gab es in diesem Monat ein absolutes Highlight für dieses Jahr (oder sorgar für mein gesamtes Leben?): Ich war auf der DNX in Berlin!
DNX steht für Digitale Nomaden Konferenz und ihr wird nachgesagt, dass die Teilnahme an dieser Veranstaltung dein Leben verändern wird. Ich dachte immer das wäre total übertrieben, bis ich selbst da war.
Heute möchte ich deshalb das FREIHEITSFUTTER nutzen, um meine DNX Erfahrungen und die wichtigsten Learnings vom letzten Wochenende zu teilen.
Here we go!

FREIHEITSFUTTER #5 – Mai 2017

Meine Erfahrungen auf der DNX

Erst mal muss ich ganz allgemein sagen, dass man auf der Digitalen Nomaden Konferenz nicht nur rein praktisch-theoretische Dinge lernt, um als Digitaler Nomade selbstständig und ortsunabhängig arbeiten und leben zu können. Nein, dort geht es um viel viel mehr als nur Hardskills, Hustlen und Businesspläne.

Selbstständig und ortsunabhängig Leben – im Einklang mit sich selbst

Es geht um den ganzheitlichen Lebensstil im Einklang mit sich selbst. Über die Business Themen hinaus ging es auch um Gesundheit, Ernährung, das persönliche Umfeld, Spiritualität und Persönlichkeitsentwicklung.

Hier sind meine 12 wichtigsten Learnings:

1. Jeder lebt in seiner eigenen Realität und kann sie selbst wählen

Digitaler Nomade ist nicht gleich Digitaler Nomade. Es gibt keine Norm, an die man sich halten muss, auch nicht, wenn man sich in einer Subkultur bewegt. Jeder Mensch ist individuell und genauso individuell ist auch der Lebensweg und die Form der Freiheit, die man für sich erschaffen und leben möchte.

2. Verletzlichkeit ist keine Schwäche

Ich kann mich zeigen, wie ich bin. Ganz. Mit all meinem Schatten und all meinem Licht. Denn nur dann bin ich wirklich Ich. Nur dann bin ich wirklich frei.

3. Erfolg bedeutet nicht Glück und Erfüllung

Egal, ob in der „normalen“ Gesellschaft oder in der Welt der Digitalen Nomaden: beruflicher/materieller Erfolg ist niemals gleichzusetzten mit dem Gefühl von Glück und Erfüllung. Es nützt dir nichts all deine Ziele erreicht zu haben, wenn du dich innerlich nicht schon auf der Reise „ganz“ gefühlt hast. Glück und Erfüllung kommen immer von innen, niemals von außen.

4. Feier dein Leben!

Du lebst nur dieses eine Mal und wie verdammt dämlich wäre es dann deine Zeit mit Dingen zu vergeuden, die dich unglücklich machen. Leben ist jetzt! Genau in diesem Moment und du weißt nie, wie lange es noch dauern wird. Also fang jetzt an, feier dein Leben, geh raus und LEBE DICH!

5. Jeder kann ein freies Leben führen – EINFACH MACHEN!

Die Speaker waren so unterschiedlich und doch hatten sie alle eins gemainsam: Sie einfach angefangen und leben nun ein freies und erfülltes Leben. Egal ob mit zertifizierter Lernbehinderung, mit Frau und 6 Kindern oder komplett ohne Erfahrungen und Vorkenntnisse. Sie sind angefangen ihrem Herzen zu folgen und stehen heute auf Bühnen, um andere zu motivieren gleiches zu tun.

6. Wir sind alle unvollkommen

Wie oft habe ich von den Vortragenden gehört: „Ich weiß gar nicht, warum ich hier vorne stehe. Ich bin nicht besser als jeder einzelne von euch.“ Es wurde immer wieder deutlich gemacht, dass jeder von uns Zweifel, Schwächen und Ängste mitbringt. Ja, auch die Personen die auf der Bühne stehen. Aber sie stehen trotzdem da und bewegen etwas. Und deshalb kann es jeder von uns tun.

7. Sei authentisch – Zeige dich

Wenn wir an die Öffentlichkeit treten, haben wir meistens die Erwartung an uns, dass wir es allen Recht machen müssen. Das Ergebnis davon hat aber weder Form noch Farbe und wird somit niemanden richtig überzeugen. Besser ist es mit all einen Ecken und Kanten raus zu gehen und Farbe zu bekennen. Wenn einige Leute es Schwachsinning finden. So what!? Es gibt genügend Leute, die dich genau so lieben, wie du bist!

8. Mache Fehler und lerne daraus

Ebenso viel Angst, wie vor negativerm Feedback haben viele vor Fehlern. Aber ohne Fehler lernen wir auch nicht viel. Wir bauchen Krisen um zu wachsen, um über uns hinaus zu wachsen und stärker als vorher aus der Krise hervorzugehen. Triff Entscheidungen, mache Fehler. Stillstand ist Rückstand. Tu es einfach!

9. Habe kein Business, sondern eine Mission

Halte dir vor Augen, was deine Mission ist. Was willst du von Herzen in der Welt bewegen und verändern? Mit deinem Fokus auf die Mission, wirst du jeden Tag motiviert sein und aus deiner Herzensenergie heraus argieren ohne jemals Zwang bei der Sache zu verspüren. Du gibst der Sache einen tieferen Sinn, eine große Bedeutung. Du tust alles, was du tust, mit Liebe.

10. Was ich denke, ist schon da

Alles, was ich mir vorstellen kann, alles was ich mir gedanklich maifestiere, ist schon da. Ich brauche nicht mehr zu warten (auf genug Erfahrung, auf den perfekten Zeitpunkt, auf die Bestätigung anderer), ich kann jetzt anfangen, weil es nichts gibt, was mich aufhält. Alles was ich brauche, ist in mir. Alles was ich denke, ist schon da.

11. Meine Stärken sind nicht selbstverständlich

Häufig fokussieren wir uns nur auf unsere Schwächen. Auf all das, was uns davon abhält loszulegen und unser Ding durchzuziehen. Dabei sehen wir unsere Stärken als selbstverständlich an und glauben, dass die Dinge die wir besonders gut können, auch alle anderen gut können. Bullshit! Deine eigenen Interessen, Präferenzen und Talente sind DEINE! Deshalb hast du – genauso wie jeder andere Mensch auf dieser Welt – ganz viel zu bieten.

12. Done is better than perfect

Egal woran du arbeitetst, meistens ist es der Perfektionismus, der dich aufhält voranzukommen. Wir halten uns oft zu lange an Kleinigkeiten auf, weil wir wollen, dass das Ergebnis perfekt wird. Oft hängt dieses Verhalten auch mit dem Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug.“ zusammen. Aber wie wir schon gelernt haben, sind wir alle unvollkommen (aber wir machen es trotzdem! 😉 ). Außerdem wächst du ständig und deshalb wird dein Produkt nie ganz perfekt sein, weil du mit deiner eigenen Entwicklung morgen schon wieder ein Stückchen weiter sein wirst.

Die DNX ist nicht nur „irgendein Event“

Für mich war die Digitale Nomaden Konferenz – obwohl ich es nie für möglich gehalten hätte – ein lebensveränderndes Ereignis. Umgeben von 900 Gleichgesinnten mit dem Input der vielen wunderbaren Spreaker, konnte ich in einem regelrechten Meer aus positiver Energie und Inspiration schwimmen. Ich habe so viele tolle Menschen getroffen, die aus ihrer ganz persönlichen Geschichte ihre eigene Zukunftsvision spinnen, die der Welt etwas geben wollen, die etwas verändern wollen (unter Anderem Laura, von der die Fotos in diesem Beitrag kommen! Hier geht’s zu ihrem Herzensprojekt „Stories of Zurich“ – Schaut mal rein! 🙂 ).

Alles in allem muss ich sagen, dass ich an einem Wochenende noch nie so sehr über mich selbst hinaus gewachsen bin. Ich habe noch nie so viel auf einmal über mich erfahren. Habe Glaubenssätze gesprengt, die so tief saßen, dass ich sie gar nicht als solche ientifiziert hätte. Habe erkannt, dass mein Ego doch noch viel mehr Kontrolle über mich hat, als ich es gedacht hätte.

Ich war noch nie in meinem Leben so sehr Ich selbst, habe mich noch nie so frei gefühlt, wie in den letzten Stunden dieses Wochenendes. Allein die Erinnerung an dieses Gefühl treibt mich jetzt jeden Tag an weiter mein Ding zu machen. Ich bin tief dankbar für diese Erfahrung und werde im nächsten Jahr wiederkommen!


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Meine DNX Erfahrungen - Die wichtigsten Learnings der Digitalen Nomaden Konferenz 2017 in Berlin


Warst du auch schon mal auf der DNX oder hast schonmal davon gehört? Wie waren deine Erfahrungen?

Ich kann nur jedem kreativen Träumer und Weltveränderer (und sowieso allen, die keinen Bock auf 0815 haben!) empfehlen einmal an der DNX teilzunehmen. Es lohnt sich WIRKLICH!

Vielleicht sehen wir uns ja nächstes Jahr dort. 😉

Bis dahin,

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5 Kommentare
  • Chrissi

    Antworten

    Liebe Marlene,

    irgendwie bin ich gerade wütend auf mich selbst. Die DNX lacht mich schon seit zwei Jahren an – aber ich hab mich schlicht nie getraut, mir ein Ticket zu holen und allein hinzufahren. Das, was du ja scheinbar gemacht hast! Und es war (wie erwartet) eine fantastische Erfahrung!

    Nach deinem Beitrag bereue ich es erst recht, denn all diese Erfahrungen, von denen du schreibst, hätte ich haben können. Aber ich habe ja mal wieder gekniffen.

    Das Gute ist: Dank deinem Beitrag fühle mich bestärkt, es nun doch mal zu wagen. Es kann ja nicht angehen, dass ich nächstes Jahr wieder kneife… 😉
    Alleine wegen diesen tollen Learnings, die du hattest – die wir zwar eigentlich alle wissen, aber sie „offiziell“ nochmal zu hören, ist doch was anderes.

    Hast du eigentlich vor, Digitale Nomadin zu werden? Ich persönlich will meine „Homebase“ behalten und lieber regelmäßig herumreisen – aber wer weiß, was in Zukunft noch so kommt. Der DN-Lifestyle ist trotzdem super interessant.

    Danke für diesen kleinen Wachrüttler mal wieder!

    Liebe Grüße,
    Chrissi

    • Marlene

      Liebe Chrissi,

      ich kann es dir nur wärmstens empfehlen! Ich dachte auch am Anfang es wäre komisch allein hin zu fahren, aber mal ehrlich: Du bist dort umgeben von mehreren 100 Menschen, die genauso Denken wie du! Von Alleinsein kann man da nicht mehr sprechen 😀

      Auf jeden Fall bin ich nächstes Jahr wieder dabei, also hast du zumindest schomal ein nicht unbekanntes Gesicht! Ich freue mich, wenn wir uns dort sehen! <3

      Ob ich den "klassischen" Digitalen Nomaden Lifestyle leben möchte, glaube ich eher nicht. Aber wie schon in Punkt 1 genannt: Es gibt da keine Norm, die man einhalten muss. Mir geht es einfach darum, etwas eigenes aufzubauen, womit ich selbstständig und ortsunabhängig arbeiten KANN. Ein ganzheitliche erfülltes Leben nach meinen eigenen Bedürfnissen - meine höchste Vorstellung der Freiheit! 🙂

      Liebste Grüße
      Marlene

  • Pia

    Antworten

    Hi Marlene, vielen Dank für deinen Artikel und Einblicke. Berlin habe ich leider verpasst, aber bin in zwei Wochen in Lissabon dabei und mein Ticket für nächstes Jahr Berlin habe ich auch schon. Bin total gespannt. Eine kurze Frage zu dir als quasi „alten Hasen“… Würde es Sinn machen sich kurzfristig noch ein paar Visitenkarten anzuschaffen oder funktioniert auch das komplett ohne die herkömmlichen Mittel aus der „normalen“ Businesswelt. Vielleicht ne komische Frage, aber es wird mein erstes Mal und ich würd mich ungern ärgern müssen, nur weil ich vorher nicht drüber nachgedacht oder nachgefragt habe 😀

    • Marlene

      Hallo Pia,
      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! 🙂
      Es klappt auch super ohne Visitenkarten neue Kontakte zu knüpfen, also nötig sind sie ganz sicher nicht! Trotzdem sind sie „nice to have“, wie ich finde, weil man sie eben ganz einfach austauschen kann.
      Also du hast weder einen riesen Nachteil, wenn du keine hast – noch hast du einen riesen Vorteil, wenn du welche hast.
      Ich würde sagen: Tue einfach, was sich für dich stimmig anfühlt! 🙂
      Am Ende ist ja nicht wichtig, wie die Kontaktdaten ausgetauscht wurden, sondern dass es überhaupt passiert. Und das wird so oder so passieren! 😀

      Ich wünsche dir eine tolle Zeit in Lissabon und vielleicht treffen wir uns ja im nächsten Jahr in Berlin!

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