FREIHEITSFUTTER #6 – Juni 2017

2 Comments
freiheitsfutter Juni 2017 Empfehlungen Blog
Im heutigen FREIHEITSFUTTER geht es um Beziehungen und um unser Bildungssystem. Wann führen wir eine glückliche Liebesbeziehung? Was läuft in unserem Bildungssystem eigentlich falsch? Und was haben beide Fragen mit dem inneren Kind zu tun?
Lies selbst..

FREIHEITSFUTTER #6 – Juni 2017

„Gibt es glückliche Liebesbeziehungen?“ – kea-schreibt.de

Vor ein paar Monaten habe ich Kea auf Instagram entdeckt und war sofort begeistert von ihrer Poesie und ihrem Blick auf die Welt. Kea ist Poetin, Essayistin und Feministin und beschreibt sich selbst als Feingeist und Wort-Jongleurin. Auf ihrem Lyrik- und Textblog findest du Essays, Prosa und Lyrik über zwischenmenschliche Beziehungen, Persönlichkeitsentwicklung, gesellschaftspolitische und viele weitere spannende Themen.

In diesem Artikel stellt sie sich die Frage, ob es glückliche Liebesbeziehungen überhaupt gibt. Ein Thema, mit dem ich mich auch schon häufig beschäftigt habe. Ab wann führt man eigentlich eine Beziehung? Und wann ist eine Beziehung eine Liebesbeziehung? Was bedeutet es eigentlich zu lieben?

In meinem Artikel zum Thema Selbstliebe in Beziehungen habe ich bereits einmal angerissen, dass die meisten Menschen meiner Meinung nach nicht lieben, sondern handeln. Ganz ähnliche Ansichten teilt auch Kea mit mir:

„Wenn wir lieben, wollen wir geben. Wenn wir uns und den anderen lieben, sind wir uns selbst genug und erfreuen uns am Wachstum und am Wesen unseres Partners oder unserer Partnerin. Liebe ist ein selbstloser Zustand.“

Liebe ist also nicht an Bedingungen geknüpft und wer wahrhaftig liebt, der fordert nicht. Aber wie vielen von uns gelingt es wirklich zu dieser bedingungslosen Liebe zu gelangen? Nicht sehr vielen.

Wie wir dieser Liebe näher kommen, um Beziehungen in wahrer Liebe führen zu können und was das Ganze mit dem inneren Kind zu tun hat, kannst du in Kea’s Artikel nachlesen. Viel Spaß!

Hier geht’s zum Artikel: „Gibt es glückliche Liebesbeziehungen?“ – kea-schreibt.de


„Es gibt einen gefährlichen Trend in deutschen Kindergärten — er wird uns in 25 Jahren zum Verhängnis“ – businessinsider.de von Valentina Resetarits

Noch vor ein paar Tagen habe ich auf Instagram erzählt, dass ich mal wieder mein inneres Kind raus lassen und einfach spielen wollte: Raus in die Natur, meiner Intuition folgen und einfach das tun, worauf ich gerade Lust habe, ohne groß darüber nachzudenken, ob es jetzt „gut“ der „schlecht“ ist. Ja, so wie man es früher noch unbeschwert konnte, wie im Kindergarten.

Für einen erwachsenen Menschen ist es heute ziemlich schwer einfach mal wieder zu „spielen“. Wir sind meist so von der Vernunft geprägt, dass wir ganz verlernt haben, wie das geht. Aber für Kinder sollte das doch kein Problem sein, oder?

Anscheinend dürfen selbst die Kinder heute keine Kinder mehr sein. Denn unsere leistungsorientierte Konsumgesellschaft fordert schon früh viel von ihnen ab: Lesen, Rechnen, Schreiben, Fremdsprachen – all das sollte möglichst schon vor Schulbeginn erlernt werden, damit das Kind später bessere Chancen auf Erfolge hat.

Aber wo führt uns dieser Wahnsinn denn bitte hin? Was bedeutet es in dieser Welt ein erfolgreiches Leben zu führen? Sich so früh wie möglich von seinem Naturell zu entfremden und bestenfalls nie wieder zurück zu kommen? Sich selbst für Geld und Konsum zu verraten? Funktionieren statt Leben? Kann es das sein?

In diesem Artikel wird ein Blick in die Zukunft gewagt: Wie wird sich die Arbeitswelt verändern? Was erwartet uns und inwiefern werden die Kinder (aber auch die Erwachsenen) auf diese Zukunft vorbereitet?

„Unser heutiges Schulsystem bereitet Menschen überhaupt nicht auf die Arbeitswelt der Zukunft vor. „Kinder werden auf ökonomische Effizienz und Funktionalität getrimmt — und dass sie das Abitur schaffen — aber in 20 Jahren wird nur noch derjenige arbeiten und etwas für die Gesellschaft leisten, der es wirklich will“, sagt Hirnforscher Gerald Hüther im Gespräch mit dem Business Insider.“

Wie können wir unsere Kinder (und uns selbst) also dazu bringen der Gesellschaft etwas aus Eigenmotivation und Überzeugung zurück zu geben, anstatt nur Zeit gegen Geld zu tauschen?

Hier gibt’s die Antworten: „Es gibt einen gefährlichen Trend in deutschen Kindergärten — er wird uns in 25 Jahren zum Verhängnis“ – businessinsider.de


Ich hoffe du konnte den ein oder anderen Denkanstoß setzten und, dass du wieder etwas für dich mitnehmen konntest! Heute möchte ich dir ans Herz legen, dich deinem inneren Kind mal wieder zuzuwenden, zuzuhören und Raum zu geben.

Wie oft lässt du dein inneres Kind noch raus? Und was tust du dafür?

Lass es mich wissen..

Merken

Hat dir der Artikel gefallen? Teile ihn mit deinen Freunden!
2 Kommentare
  • Kea

    Antworten

    Meine Liebe – ich freu mich sehr, Teil deines Beitrags zu sein! Das Thema Liebe, Beziehungen, Familien/Lebens-Modelle beschäftigt mich weiterhin nachhaltig – und auch das Thema Zukunft der Arbeit, deshalb vielen Dank für den tollen verlinkten Beitrag! Ich finde das ganz verrückt, wie wenig das (gefühlt) thematisiert wird, dabei werden diese Umwälzungen dramatisch sein! Es ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um über alternative Werte nachzudenken – denn sonst wird diese gravierende Veränderung der Arbeitswelt den leider ohnehin schon vorhandenen Rechtsruck bekräftigen. Weil der Mensch in Zeiten des Wandels Angst bekommt und sich an Altbekanntes klammert. Ach, da kommen sooo viele Gedanken zusammen… Ich glaub, das wird schon wieder ein Essay 😀 Danke für die Inspiration!! Liebe Herzensgrüße an dich, du kluge Frau!

    • Marlene

      Ach Kea, wie schön, dass ich dich inspirieren konnte! Ein wunderbares Geben und Nehmen würde ich sagen. 🙂
      Ich sehe es genau wie du, dass es erschreckend ist, wie wenig diese Veränderungen in der Arbeitswelt thematisiert werden. Trotzdem merkt man meiner Meinung nach, dass sich immer mehr Menschen nicht mehr nur darum kümmern, wie sie Geld verdienen können, sondern vor allem einen Weg suchen, um ihre eigene Berufung zu finden und zu leben, um der Welt etwas geben zu können. Trotzdem hängt der Großteil der arbeitenden Menschen noch ganz tief in den gewohnten Mustern.. es bleibt also spannend, wie es sich in der Zukunft entwickeln wird.

      Ich freue mich schon auf dein Essay! 😀

Jetzt kommentieren