Selbstliebe lernen: Meine 10 Methoden und Tipps

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Selbstliebe fällt nach wie vor vielen Menschen unheimlich schwer. Das liegt vor allem daran, dass uns viele Dinge, die wir an uns entdecken, von der Gesellschaft als nicht liebenswert vermittelt werden. Selbstliebe ist jedoch eine sehr wichtige Grundvoraussetzung für ein selbstbestimmtes und freies Leben.
Umso größer ist mir also das Anliegen möglichst vielen Menschen dabei zu helfen Selbstliebe zu entwickeln und zu lernen. Mit meinem heutigen Artikel möchte ich mit meinen 10 Methoden und Tipps eine Inspirationsquelle und Hilfe sein, um mehr Selbstliebe zu erlangen.

Selbstliebe lernen: Meine 10 Methoden und Tipps

Vorweg gesagt: Selbstliebe geht nicht von heute auf morgen!

Wenn du jetzt glaubst ich hätte hier eine Art Shortcut mit sofortiger Wirkung für mehr Selbstliebe, dann bist du hier leider falsch. Aber lass dir gesagt sein, dass du auch an anderer Stelle kein Wundermittel für sofortige und langfristig anhaltende Selbstliebe finden wirst. Denn das gibt es nicht!

Selbstliebe ist ein Prozess

Selbstliebe entwickelt sich nach und nach und wird vielleicht irgendwann zu einem Zustand. Aber auch dieser wird nicht permanent erhalten bleiben. Während des Prozesses rutscht du immer mal wieder in dein Ego zurück und suchst die Liebe und Bestätigung im außen. Am Anfang für längere Zeiträume, mit fortschreitendem Prozess immer weniger. Du wirst dir nach und nach immer bewusster, wo du dich gerade befindest: Im Ego, oder in der Selbstliebe.

Selbstliebe praktizieren

Genauso, wie du nicht erwarten kannst, dass du ab morgen voll in der Selbstliebe bist, kannst du nicht erwarten, dass sie von allein kommt und für immer bleibt. Du kannst sie lernen und entwickeln, indem du sie praktizierst. Hier also meine 10 Methoden und Tipps:

1. Schenke dir täglich ein Lächeln

Wer schon meinen Beitrag zum Thema „Morgenroutine“ gelesen hat, weiß es bereits: Jeden Morgen schenke ich mir selbst ein Lächeln. Dabei geht es nicht nur um das physische Hochziehen der Mundwinkel, nein. Es sollte ein Lächeln sein, das von ganz tief innen kommt. Direkt aus deinem Herzen, nur für dich.

2. Checke deine Social Media Feeds

Soziale Medien sind unsere täglichen Begleiter und wir verbringen nicht gerade wenig Zeit mit ihnen. Dabei merken wir leider kaum, wie stark die dort vermittelten Inhalte und Bilder sich in unser Unterbewusstsein einbrennen.

Gerade wenn es um das Thema Selbstliebe in Bezug auf „Schönheit“ geht, haben deshalb viele Menschen Schwierigkeiten damit, ihren Körper als „schön“ und „gut“ anzuerkennen, da sie sich unterbewusst dauerhaft an den durch die Sozialen Medien verbreiteten Schönheitsidealen (die definitiv eine verzerrte Realität darstellen!) messen.

Also checke doch mal deine Sozialen Netzwerke und nehme deine Feeds genauer unter die Lupe. Alles, was in dir ein schlechtes Gefühl auslöst, lösche und verbanne aus deinen Feeds. Dazu gehören auch (oder eher vor allem!) die Personen, die dir als „Fitness“-Motivation bzw. „#bodygoal“ dienen. Du solltest niemals nur wegen einer bestimmten Körperform motiviert sein, einen gesunden Lebensstil zu führen!

3. Bedanke dich bei deinem Körper

Da wir schon beim Thema Körper sind, kann ich dir nur empfehlen, dich bei ihm zu bedanken. Statt ihn abzulehnen und all die scheinbaren Makel an ihm zu sehen, solltest du dich für alles bedanken, was dein Körper täglich für dich tut. Denn bedenke: Ohne deinen Körper würdest du gar nicht (physisch) existieren.

Dein Körper ist der Rahmen deines Lebens.

Du könntest dich für deine Lungen bedanken, dass sie dich ununterbrochen mit Sauerstoff versorgen. Ober bei deinen Beinen, dass sie dich überall dort hinbringen, wo dein Verstand hin möchte. Sei dankbar für deine Haut, das sie alles zusammenhält und schützt. Sei dankbar für deine Finger, weil sie täglich zahlreiche Aufgaben für dich erledigen, die du als selbstverständlich ansiehst. Überlege mal ganz bewusst, was dein Körper alles für dich tut. Nach kurzer Zeit wirst du merken, was für ein Wunder das ist.

4. Finde Stärken in deinen Schwächen

Eine Lektion, die meiner Meinung nach noch schwieriger ist, als sich mit seinem Körper anzufreunden, ist das Akzeptieren und Annehmen der eigenen (sogenannten) charakterlichen Schwächen. Zu oft stehen wir uns mit unseren vermeidlichen Schwächen selbst im Weg und verpassen unentdeckte Chancen. Wir blockieren uns mit den negativen Gedanken und Bewertungen, die wir einer unserer Eigenschaften beimessen. Bedenke, dass es IMMER positive UND negative Aspekte an einer Sache gibt, nicht nur das eine oder das andere!

Wenn du also davon überzeugt bist, dass eine deiner Eigenschaften eine Schwäche ist, suche die positiven Aspekte, die eben diese Eigenschaft mit sich bringt. Schwächen sind nämlich nur Eigenschaften, die du mit deinem Verstand negativ bewertest!

5. Nimm dir Zeit für dich

Kapsel dich mal ab und zu von allem ab und entwickle deine eigene Me-Time. Hier kannst du ganz du selbst sein, dich besser kennen und lieben lernen. Höre deine Lieblingsmusik, lies ein Buch, trinke eine Tasse Tee oder tanze einfach mal nackt vorm Spiegel! Das ist deine Zeit, dein Moment – probiere dich aus und lass dich einfach mal ganz natürlich – ohne Hemmungen und Wertungen von außen – sein, wer du bist. Es fühlt sich super an!

Wenn du das regelmäßig machst, wird es dir nach und nach leichter fallen, dich auch in Gesellschaft anderer „natürlich“ zu verhalten. Denn je häufiger du einfach du selbst bist – ohne auf Normen, Regeln und Erwartungen anderer Rücksicht zu nehmen -, desto normaler wird dieser Zustand für dich.

6. Tu dir selbst gut und sorge für dich

Warte nicht darauf, dass ein anderer dir etwas Gutes tut. Nimm es selbst in die Hand und kümmere dich um dich! Achte auf dich, darauf, dass du dich gut ernährst und genügend bewegst. Geh regelmäßig an die frische Luft und pflege deinen Körper. Nimm ein Bad, oder leg dich in die Sonne. Es gibt so viele kleine Aufmerksamkeiten, die du dir ohne großen Aufwand selbst geben kannst. Du hast es dir verdient!

7. Entwickle positive Affirmationen und Glaubenssätze

Hör auf ständig Dinge zu sagen wie „Ich mag mein/e [beliebiges Körperteil einfügen] nicht.“, „Ich bin nicht [beliebiges Adjektiv einfügen] genug.“. Tausche solche negativen Sätze gegen positive aus. Sag dir mal, wie toll du bist und lobe dich für all die Dinge, die du bis hierhin schon geschafft hast. Denke dabei an jeden Schritt den du bis hierhin gegangen bist, an jede noch so kleine Aufgabe, die du gemeistert hast.

„Fake it till you make it.“

Erinnere dich an diese Erfolge vor allem dann, wenn du sie selbst am wenigsten glauben willst. Je häufiger du dir selbst gut zusprichst, desto präsenter werden solche Glaubenssätze in deinem Unterbewusstsein. Das verhält sich genauso wie mit den Bildern, die wir in den Medien konsumieren. Du kannst sie dir regelrecht einprogrammieren. Was du am häufigsten siehst oder hörst, wird zur Normalität.

8. Setzte (positive) Grenzen

In meinem Beitrag über das Schubladendenken habe ich deutlich gemacht, dass es niemandem gut tut Grenzen zu setzen. Dabei ging es mir um Einteilungen von „gut“ und „böse“, „richtig“ und „falsch“, also negative Grenzen, die einen selbst und andere limitieren.

Hier und jetzt möchte ich an dich appellieren dir positive Grenzen zu setzten. Emotional als auch körperlich solltest du wissen, wann für dich bei einer Sache Schluss ist.

„Stopp! Bis hier hin und nicht weiter!“

Du selbst bist nicht nur dafür verantwortlich, dir deiner eigenen Grenzen – sowohl physisch als auch psychisch – klar zu werden, sondern auch dafür, dass diese eingehalten werden. Also achte erstens selbst darauf, dass du deine eigenen Grenzen nicht überschreitest und zweitens, dass andere Menschen diese nicht überschreiten.

9. Löse deine Widerstände

Widerstände haben nichts mit (Selbst)Liebe zu tun, weshalb wir immer versuchen sollten, sie aufzulösen und auch keine neuen entstehen zu lassen. Der meiner Meinung nach einfachste Weg, um Widerstände zu beseitigen ist sie anzunehmen.

Egal, was in dir los ist, sag dir: „Es ist okay!“. Vergib dir und sei nicht zu streng mit dir selbst. Wenn du beispielsweise eine meiner Methoden umsetzten möchtest und dabei merkst, dass es nicht so klappt, wie du es dir vorgestellt hast, sage dir „Es ist okay!“:

Solltest du dir am Morgen mal kein richtiges Lächeln schenken können, dann bestrafe dich deshalb nicht mit Frust und Selbsthass (Lass keinen Widerstand aufkommen!). Wenn es nicht geht, dann geht es eben nicht. Vielleicht in einem anderen Moment oder am nächsten Tag. „Es ist okay!“

Wo keine Widerstände sind, ist immer Platz für (Selbst)Liebe!

Diese Methode kannst du auf alle Bereiche des Lebens anwenden: Ernährung, Fitness, Schule/Uni/Beruf, Beziehungen, usw. Sobald du dir immer wieder „Es ist okay.“ sagst, wenn du merkst, dass du in eine negative Gedanken- oder Gefühlsschleife fällst, kann erst gar kein Widerstand entstehen, und die Liebe kann fließen.

10. Handle nach deiner Wahrheit

Sag „Ja“ zu dir selbst! Überlege dir bei allen Dingen die du tust: Für wen mache ich das hier? Tut mir das gut? Mache ich das nur, um Anerkennung von außen zu bekommen oder mache ich das wirklich frei aus meinem Herzen heraus?

DU bist die  Hauptperson in deinem Leben und du brauchst wirklich keine Sekunde damit verschwenden Dinge zu tun die du nicht wirklich von Herzen tun möchtest, nur um andere Menschen glücklich und zufrieden zu machen Denke an deine positiven Grenzen!

ALLES, was du tust, sollte aus deinem Herzen kommen. Horche mehr auf deine Intuition, als auf deinen Verstand. Glaube mir, deine Intuition lügt nicht, aber dein Verstand will dir Dinge auferlegen, die als allgemein „richtig“ gelten (Dabei gibt es doch gar kein objektives „richtig“ oder „falsch“!). Folge deiner inneren Wahrheit, statt nur die äußeren Erwartungen erfüllen zu wollen.

Lebe dich! Liebe dich!


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Was sind deine Methoden und Tipps zum Thema Selbstliebe? Kannst du weitere Übungen empfehlen?

Lass mich gerne wissen, ob dir meine 10 Methoden und Tipps geholfen haben!

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Praktizieren und Üben und hoffe, dass die mein Artikel auf deinem Weg in die Selbstliebe weiterhilft. 🙂

Alles Liebe

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5 Kommentare
  • Rike

    Antworten

    Wirklich wirklich schöner Beitrag, der viel zum Nachdenken bietet und tolle Anregungen gibt!
    Danke 🙂

    • Marlene

      Vielen Dank für dein Feedback Rike! Freut mich sehr, dass dir der Beitrag gefällt. 🙂

  • Ghostwriter aus Köln

    Antworten

    sehr interessant zu lesen!
    Ich bin immer dankbar für solche Artikel. Vielen Dank!
    Mach weiter so.

    • Marlene

      Vielen vielen Dank! 🙂

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