Warum Selbstliebe so wichtig ist | Artikelserie + 10 Methoden & Tipps

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Selbstliebe - wichtig - Gesundheit
„Liebst du dich?“ – Eine Frage die einem vielleicht erst mal komisch vorkommt. Wahrscheinlich, weil sie einfach nie gestellt wird. Dabei ist sie so wichtig! Es dreht sich häufig nur um die Liebe, die wir für andere empfinden oder von anderen empfangen, aber viel zu selten um die Liebe von und für uns selbst:
die Selbstliebe.
In dieser Artikelserie möchte ich vertiefen, warum Selbstliebe eigentlich so wichtig ist.
Here we go:
Teil 1: EinführungWarum Selbstliebe so wichtig ist
Teil 2: Welchen Einfluss hat die Selbstliebe in folgenden Lebensbereichen:
Teil 3: Meine 10 Methoden und Tipps für mehr Selbstliebe

Warum Selbstliebe so wichtig ist

Das Thema Selbstliebe ist zurzeit in aller Munde. Das zeigt schon mal, dass sich viele Menschen mit diesem Thema beschäftigen und es als wichtig erachtet wird. Da du diesen Artikel liest, scheint dieses Thema auch dir am Herzen zu liegen, was mich sehr sehr freut! Mit meiner Artikelserie möchte auch ich meinen Teil zu dieser Bewegung beitragen und hoffe, dass ich dir mit meinen Texten weiter helfen kann.

Obwohl so viele Leute sich bereits damit beschäftigen, ist es leider noch lange keine Selbstverständlichkeit Selbstliebe zu empfinden. Die Menschen beginnen zwar damit, sich wieder vermehrt um sich zu kümmern, aber ich glaube, dass nur die wenigsten wirklich verinnerlicht haben, was es eigentlich bedeutet sich selbst bedingungslos zu lieben.

Was bedeutet Selbstliebe überhaupt?

Selbstliebe bedeutet „Selbstverliebt“ sein?

Häufig wird Selbstleibe mit Selbstverliebtheit verwechselt, was für mich ein sehr negativer Begriff ist. Sie wird gleichgesetzt mit Arroganz, Egoismus oder „eingebildet sein“. Das ist falsch und hat alles absolut nichts mit Selbstliebe zu tun. Es geht nämlich nicht darum, vorzugeben, man sei eine perfekte, überdurchschnittlich tolle Person ohne jegliche Makel, Schwächen und Fehler. Nein, es geht darum sich voll und ganz mit allen Ecken und Enden anzunehmen und zu zeigen.

Selbstliebe ist ein sehr tiefes Gefühl

Es kommt von innen und kann erst dann entstehen, wenn man sich von der äußeren Welt (den Erwartungen, den Einflüssen, den Idealen) loslöst und den Blick nach innen richtet. Bevor du dich wahrhaftig selbst lieben kannst, musst du dich finden, erkennen und dir deiner selbst bewusst werden. Erst dann startet der Prozess der Selbstliebe.

Selbstliebe bedeutet Akzeptanz

Nachdem du dir bewusst geworden bist, wer du bist und was dich ausmacht, hast du ein ziemlich klares Bild von dir. Du entdeckst deine Fähigkeiten, Talente und lauter positive Eigenschaften in dir. Allerdings wirst du nicht nur „Gutes“ in dir finden.

Denn in dir sind auch „dunkle Seiten“ verborgen. Das sind Gedanken und Gefühle, Gewohnheiten und Verhaltensmuster, Ängste, Zweifel, Sorgen und Schwächen, die oftmals aus deiner Vergangenheit – deinen Erfahrungen, Erlebnissen und vielleicht auch aus deiner Kindheit und Erziehung – resultieren. Das können zum Beispiel Minderwertigkeitsgefühle, Selbstzweifel oder Versagensängste sein, aber auch einfach nervige Gewohnheiten, wie die Schlummertaste oder das Fingernägelkauen.

Selbstliebe bedeutet alles liebevoll anzunehmen, was du in dir und an dir findest. ALLES.


Zugegeben, das fällt einem ziemlich schwer (dazu aber an anderer Stelle mehr), aber wenn du es erst mal geschafft hast, dich ganz anzunehmen, wird dir dein Leben viel leichter vorkommen. Warum? Weil du mit deiner Liebe für dich selbst so viele innere Konflikte auflöst. Innere Widerstände gegen Ängste und Schwächen? – sind nicht mehr da. Kritische Blicke auf deine „Problemzonen“? – bleiben aus. Gewissensbisse, wenn du einer schlechten Gewohnheit nachgegangen bist? – gibt es nicht.

Selbstliebe bedeutet Respekt

Neben der Akzeptanz gibt es einen weiteren wichtigen Punkt in der Selbstliebe: Respekt. Je mehr Selbstliebe du praktizierst und empfindest, desto stärker beginnst dich als Menschen zu respektieren. Du respektierst deinen Körper, deinen Geist, deine gesamte Existenz. So behandelst du dich dann auch: mit Respekt.

Menschen die sich respektieren setzen sich keinen schlechten Umständen aus. Sprich: Sie zerstören sich nicht selbst. Bis hier hin wirst du ziemlich genau wissen, wo deine Grenzen liegen und du wirst beginnen dich nach ihnen zu richten. Du weißt, was dir gut tut, was dich weiter bringt, wie du behandelt werden möchtest und was deine Bedürfnisse sind. Nach und nach wirst du das alles immer stärker kommunizieren und ausleben. Ein gutes Gefühl!

Infografik - Was bedeutet Selbstliebe

Unzufriedenheit, Stress und allerlei negative Gefühle, resultieren meistens aus einem inneren Widerstand: Aus Schwächen und Verletzlichkeiten, die wir einfach nicht akzeptieren wollen. Aus Erwartungen, die wir nicht erfüllen können und vielleicht auch eigentlich gar nicht erfüllen wollen. Aus Ängsten, die wir schon lange versuchen in uns zu vergraben.

Das Gegenteil von all dem ist Liebe. Bedingungslose Liebe. Und die sollten wir in erster Linie für uns selbst empfinden!

Selbstliebe ist eine wichtige Grundlage für ein freies und selbstbestimmtes Leben

Einen Menschen, den man bedingungslos liebt, wird man immer gut behandeln. Man akzeptiert ihn für alles, was er ist und wird ihm seine Schwächen niemals übel nehmen. Man wird für sein Wohl sorgen, ihm seine Freiheiten geben und ihn respektieren. Sei du selbst dieser Mensch!

Aus der Selbstliebe resultiert das Selbstvertrauen und nur damit kannst du es fertig bringen dich selbst zu verwirklichen. So schaffst du es in jeder Lebenslage ganz du selbst zu sein. Für mich ist das die höchste Form von Freiheit, die einen tiefes Glück empfinden lässt.


Ich hoffe, ich konnte mit diesem ersten Artikel einen guten Einstieg und Überblick in das Thema geben. Wenn ja, dann merke dir die Serie doch auf Pinterest! 🙂

Artikelserie: Warum Selbatliebe so wichtig ist + Methoden und Tipps


In den nächsten Artikeln dieser Serie gehe ich genauer darauf ein, welche Wichtigkeit die Selbstliebe in folgenden Lebensbereichen hat:

Zu guter Letzt: Hier habe ich meine 10 persönlichen Methoden und Tipps zum Thema Selbstliebe für dich zusammengefasst:

10 Methoden und Tipps für mehr Selbstliebe, Selbstliebe lernen, Selbstliebe entwickeln, Übungen, Tipps, Anleitungen


Was sind deine Erfahrungen zum Thema Selbstliebe? Was bedeutet Selbstliebe für dich?

Liebst du dich?

Teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren mit mir. Ich freue mich über dein Feedback und einen Austausch mit dir! 🙂

Nicht vergessen: Erst kommt die Liebe, dann die Veränderung.

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6 Kommentare
  • Melanie

    Hallihallo,

    ich finde du hast so recht. In erster Linie ist die Entwicklung in dieser Hinsicht auch in Social Media und Co. sehr positiv, weil sich der Selbstliebe-Trend glücklicherweise immer mehr durchsetzt. Leider ist Social Media ja nicht das reale Leben und vielen fällt es echt schwer, sich selbst zu lieben…
    Der Beitrag gefällt mir echt gut und ich bin schon gespannt auf die nächsten Beiträge dieser Reihe!
    Ganz liebe Grüße!
    xx Melanie von http://squatsgreensproteins.de/

    • Marlene

      Liebe Melanie,

      ja genau! Es ist schon bemerkbar, dass dieses Thema in den sozialen Meiden sehr präsent ist. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass wirklich begriffen wird, was es bedeutet sich selbst zu lieben. Der Trend geht auf jeden Fall in die richtige Richtung, aber ich glaube, dass das erst der Anfang ist!

      Vielen Dank für dein Feedback. Es freut mich sehr, dass dir mein Beitrag gefällt! 🙂

      Liebe Grüße
      Marlene

  • Finley Jayden Dao

    Hallo Marlene,
    wunderschön geschrieben und ich habe eine große Affinität zu diesem Thema, da ich als Künstler und Autor (Buch Rendezvous mit dem Selbst) mein Slogan „L(I)EBE DICH! MAKE YOUR LIFE A PASSION“ vertrete und vorlebe. Das Thema Selbstliebe ist ein ganz altes Thema und kommt immer mal wieder in den Blickpunkt. Ich glaube nicht, dass sich wirklich was getan hat. Es kommt einem nur so vor, da durch die Internet -und Social Media Zeit solche Themen schneller an die Frau/Mann gebracht werden können. Sicher wollen viele diese Selbstliebe Thematik aufgreifen und für sich was ändern, doch in der Realität scheitert es fast immer an der „ANGST“…. Angst vor dem 1.Schritt zu sich. warum ist das so? Da der Mensch im Aussen lebt und Angst hat…nicht mehr geliebt zu werden; nicht mehr zu der Gruppe dazu zu gehören; Existenz Ängste usw…. Interesse haben viele Menschen, denn die Sehnsucht nach LIEBE und nach einem gelebten Leben ist riesig….das bekomme ich ja auch bei meinen feedbacks, Vorträgen, Diskussionen mit…jeder schüttelt mir da die Hand und gibt mir Recht….wenn ich diesen Menschen dann jedoch Monate später wieder treffe, sitzt sie/er noch immer in der „Unglücklich“-Falle und sucht sich SELBST! Machst Du auch Buch Rezi in Deinem Blog? Wenn ja, soll ich Dir mal mein Buch zu kommen lassen? Mach weiter und geh Deinen Weg! Lebe Dich…Liebe Grüße, Finley

    • Marlene

      Hallo Finley,

      vielen Dank erst mal für dein Kompliment, das bedeutet mir wirklich viel! 🙂
      Ja, ich glaube auch, dass sich zwar viele Menschen „oberflächlich“ mit diesem Thema auseinandersetzten und es auch vom Kopf her verstehen und nachvollziehen können. Aber ich glaube nur die wenigsten schaffen es, es auch mit dem Herzen auszuleben. Denn genau wie du sagst, die Angst ist einfach zu groß!
      Das Ego sehnt sich nach Zugehörigkeit, nach Zustimmung und Anerkennung und genau diese Dinge werden immer im Außen gesucht. Deshalb ist es so schwer den Blick nach innen zu richten und alles, was man dort vorfindet auszuleben. Es könnte ja sein, dass man dann zu sehr aus der Reihe tanzt und nicht mehr ins Bild passt, dass man dann als „verrückt“ bezeichnet und ausgeschlossen wird.
      Meiner Meinung nach ist aber nur verrückt, wer genau das nicht tut. Denn der Sinn des LEBENS ist doch LEBEN! Und da wäre es doch das sinnloseste, wenn ich mich eben nicht zu 100% ausLEBEN würde.
      Umso trauriger, dass es so viele Menschen erkennen, aber nie wagen, es wirklich zu tun.

      Lebe dich – zwei kleine Worte, aber so unglaublich viel Bedeutung! Wunderschön!

      Wegen der Buch Rezi: Würde ich sehr gerne machen! Ich schreibe dir mal eine Mail. 🙂

      Ich werde weitermachen, meinen Weg gehen und mich leben!

      Dankeschön und liebe Grüße
      Marlene

  • Chrissi

    Was für eine großartige Artikelserie, liebe Marlene!

    Ich glaube, viele Menschen verwechseln Selbstliebe tatsächlich mit Selbstverliebt sein. Und da letzteres ja eher negativ behaftet ist, traut man sich eventuell gar nicht zu sagen, „ich liebe mich selbst“. Dabei geht das ganze ja viel tiefer.
    Außerdem denke ich, dass jemand, der Anderen schon keine Akzeptanz und keinen Respekt entgegenbringen kann, es noch viel schwerer hat, sich diese Dinge selbst entgegenzubringen.

    Zum Glück kommt immer mehr ein Bewusstsein in unsere Köpfe, dass Selbstliebe nichts Schlechtes ist und wir sie verdient haben.

    Ich für meinen Teil kann noch nicht „ich liebe mich“ sagen. Aber: ich mag mich. Und das ist schon ein großer Schritt, weil ich mich zwar nie gehasst habe, aber ich mir selbst immer ziemlich egal war.
    Und diese Wandlung kam tatsächlich davon, dass ich mich immer mehr mit dem Thema befasst habe und es auch bewusster wahr nehme. Gerade deshalb finde ich es schön, dass das Thema so präsent ist und hoffentlich geht es auch Anderen so wie mir, dass sie sich mögen lernen.

    Deine Foto-Reihe dazu finde ich übrigens besonders schön und passend! 🙂

    Alles Liebe,
    Chrissi

    • Marlene

      Liebe Chrissi,

      ich bin auch sehr froh, dass die Menschen nach und nach immer bewusster werden. Jedenfalls nehme ich das so wahr! 🙂

      „Ich mag mich.“ sagen zu können ist doch auf jeden Fall sehr viel Wert, vor allem wenn du sagst, dass du dir vorher egal warst! Bei mir war es sehr ähnlich mit der Entwicklung: Erst war Selbstliebe nur ein oberflächlicher, negativer und eher als Selbstverliebtheit wahrgenommener Begriff. Aber je länger ich mich damit (und mit mir selbst) beschäftigt habe, desto klarer wurde, dass es ein tiefes, gutes und durchweg positives Gefühl ist!

      Heute würde ich sagen „Ich liebe mich!“. Wenn ich aber ehrlich bin, glaube ich nicht, dass es Menschen gibt, die 24/7 ununterbrochen total „in Love“ mit sich selbst sind. Es gibt immer „Aussetzter“ in denen man sich für einen Moment vielleicht nur über sich aufregt oder mit irgendeiner Sache unzufrieden ist. Aber wichtig ist, dass das kein Dauerzustand, sondern ein Außnahmefall ist.

      (Selbst)LIEBE hat wirklich jeder verdient. Und das Schönste dabei ist, dass sie sich auch jeder selbst geben kann! 🙂

      Ganz liebe Grüße
      Marlene