Idealbilder #4: Finde deinen eigenen Weg – Vorbilder

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Als Kinder hatten wir zahlreiche Poster von Popstars, Schauspielern und Sternchen in unseren Zimmern hängen. Wir haben für sie geschwärmt, sie bewundert und zu ihnen aufgesehen. Wir haben davon geträumt, wie toll wohl deren außergewöhnliches Leben sein muss und am liebsten wollten wir auch so sein wie sie. Aber wirklich dran geglaubt haben wir eigentlich nie, es war viel mehr ein großer Traum unsererseits, der sowieso nie erfüllt werden würde.
Heute sind die vielen Poster längst von unseren Wänden verschwunden und so meint man auch, dass das Träumen und Schwärmen von anderer Leute Leben aufgehört hat. Auf den ersten Blick vielleicht schon, wenn man aber mal genauer hinsieht wurden die Poster durch etwas viel internsiveres ersetzt:

Die sozialen Medien

Hier zeigen nicht nur die großen Berühmtheiten private Einblicke in ihr Leben, sondern auch weniger bekannte Personen, die erst durch das Internet bekannt worden sind. Sie nehmen uns mit auf ihre abenteuerlichen Reisen, zeigen uns ihre tolle Gaderobe und ihr perfekt garniertes Essen aus den besten Restaurants. Ein fantastisches Leben muss das sein, einfach etwas ganz besonderes!

Dabei sind es doch nur ganz normale Menschen, die einfach etwas aus ihrem Leben gemacht haben, oder nicht?

Wie oft sehe ich Freunde an ihrem Handy sitzen, wie sie sich von Snapchat Storys und Instagram Posts regelrecht reizüberfluten lassen. Und wie oft habe ich da schon ein „Wow. Was für ein tolles Leben die führen!“ oder „Ich würde jetzt auch lieber an diesem Stand liegen“ gehört!? Ziemlich oft.

Abtauchen in die wunderbar schöne Instagram-Welt

Über soziale Medien ist es so einfach das Leben anderer Menschen zu verfolgen und in deren scheinbar perfekte Welten einzutauchen. Auch mir ist das in den letzten Monaten meiner Zeit im Ausbildungsbetrieb häufig passiert. Ich hatte einfach so viel Zeit bei der Arbeit, wie Du aus meinem ersten Beitrag vielleicht weißt. Ich habe quasi stundenlang damit verbracht diverse Instagram Profile regelrecht auszustalken. Das wurde irgendwann sogar so schlimm, dass ich gar nicht mehr ohne konnte.
Dabei habe ich immer wieder gedacht, wie gut es diese Leute haben, wie spannend und aufregend ihr Leben ist.  Und als ich dann das Handy wieder zur Seite gelegt habe, hat sie mich wieder eingeholt: die Realität. Das war immer der Moment, in dem Frust aufkam:

„Andere Leute leben einfach ihren Traum, führen ein Leben das richtig lebenswert ist. Und ich? Ich sitze hier im Büro und fühle mich so unnütz und unzufrieden wie nie. Zu allem Überfluss regnet es jetzt auch noch. Wann ist endlich Feierabend?“

Irgendwann bin ich dann aufgewacht und habe einiges begriffen:

Warum weiter Zeit damit verbringen, die wunderbaren Geschichten anderer Menschen zu verfolgen um sich danach darüber zu ärgern, dass das eigene Leben irgendwie nichtmal halb so toll ist? Warum nicht jetzt anfangen und sich selbst ein wunderbar tolles Leben erschaffen?
Die viele Zeit, die ich damit verbracht habe, das Leben anderer zu verfolgen, hat mich so einiges gelehrt. Hier sind meine fünf Regeln im Umgang mit Vorbildern in sozialen Medien:

Regel Nr. 1 – Du kannst und wirst nie so sein wie sie, denn Du bist Du!

Und das ist auch gut so! Ich kann nur immer wieder sagen: Jeder Mensch ist ein Unikat! Du kannst nicht den Weg eines anderen Menschen gehen, auch wenn dieser damit super erfolgreich sein mag. Mit Nacheifern einer anderen Person wirst Du nicht weit kommen, da Du dabei etwas ganz essentielles vergisst: Du selbst zu sein und dir treu zu bleiben! Wer seinen eigenen Weg geht, der wird auf seine ganz eigene Art erfolgreich sein.

Regel Nr. 2 – Vergleiche dein Leben nicht mehr mit ihren!

Dabei kommt nämlich meistens nur Frust auf, und Frust kann niemand gebrauchen. Wer gefrustet ist, kann meiner Meinung nach auch nichts vernünftiges auf die Beine stellen. Also: gucken ja, aber vergleichen nein! Man wird sowieso niemals genau das Leben führen wie sie und ein „besser“ oder „schlechter“ gibt es nicht. Es ist wichtig sich immer wieder daran zu erinnern, dass jeder Mensch einzigartig ist (siehe Regel #1).

Regel Nr. 3 – Es ist okay einen anderen Menschen für seinen Erfolg zu bewundern!

Du siehst, dass ein Mensch mit dem was er tut erfolgreich ist? Neid ist da das Allerletzte, was dich selbst weiter bringt. Es ist für dich viel besser diesen Menschen dann wissen zu lassen, dass Du ihn bewunderst, indem du ihm beispielsweise mit ein paar lieben Worten deine Anerkennung ausdrücktst. Be kind!
Im nächsten Schritt kannst du dann einiges von dieser Person lernen. Er oder Sie ist ja nicht von heute auf morgen da angekommen, wo er heute ist, sondern musste auch einige Hürden nehmen. Betrachte diese Person und ihren Weg einmal analytisch: Wie hat dieser es Mensch angestellt so weit zu kommen? Was kannst du aus seinem Weg lernen und für deinen eigenen mitnehmen? Damit komme ich zur nächten Regel:

Regel Nr. 4 – Vorbilder sind eine super Inspirationsquelle!

Wie im letzten Punkt erklärt, kannst du sehr viel von deinen Vorbildern lernen. Wichtig ist dabei aber, dass du niemals versuchst Sie zu kopieren. Das wird dich nämlich nicht zu deinem Ziel führen, da du nicht mehr du selbst bist (siehe Regel Nr. 1 & 2). Du kannst und solltest (!) dich aber mit anderen Menschen austauschen, um dazu zu lernen und dich inspirieren zu lassen. Schaue, was Du von deinen Vorbildern lernen kannst, um zur besten Version von DIR zu werden.

Regel Nr. 5 – Wir sind alle aus demselben Sternenstaub gemacht!

Vergesse niemals, dass die Menschen, die Du als deine Vorbilder bezeichnest, ganz normale Menschen sind. Es gibt eigentlich keinen Unterschied zwischen dir und ihnen. Für uns alle gibt es dieselben Grenzen: nämlich keine. Solange wir uns keine setzten. Und für uns alle gibt es dieselben Möglichekiten: Die, die wir sehen und die, die wir nutzen. Jeder ist mal irgendwo klein angefangen und niemand steht sofort nach dem ersten Schritt. Also hab keine Angst dein Leben in die Hand zu nehmen. Du kannst alles sein, du musst nur damit anfangen!


Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Thema Vorbilder und wie geht ihr damit um?

Lasst es mich wissen!

unterschrift


Weitere Teile der Serie:

<< Idealbilder Teil 3.2: Schönheitsideale – Lass Dir nicht sagen, wie Du auszusehen hast!

Idealbilder Teil 5: Leb dein Leben für dich! – Fazit >>

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