Idealbilder #1 – Warum Du aufhören solltest ihnen nachzueifern

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Warum Du aufhören solltest Idealbildern nachzueifern

Jeder hat es schon mal gedacht: „Ich bin nicht gut genug.“ Nicht gut genug wofür? Da gibt es scheinbar 1000 Dinge: den wahnsinns Job, der so gut bezahlt ist; die eine beliebte Person, von der man schon lange schwärmt; den neuen Modetrend, der jetzt überall zu sehen ist.

„Ich bin nicht gut genug. Nicht gut genug mein Ziel zu erreichen.“

Aber ist dieser Job, der so gut bezahlt ist; diese eine beliebte Person, von der Du schon so lange schwärmst; oder das Mithalten bei neuen Trends überhaupt dein  Ziel? Oder ist es eher ein Zustand, der dir immer wieder als erstebenswert verkauft wird. Willst Du  das wirklich, oder willst Du nur irgendwie dazu gehören und Anerkennung bekommen?

Strebst du wirklich nach deinem  Glück? Oder nur nach Dingen, die dir scheinbar Glück versprechen?

„Happiness is just around the corner!“

Ich glaube Letzteres trifft bei den meisten Menschen zu. Das Streben nach Idealbildern, dessen Erreichen einem das Glück der Welt verspicht. Dessen Erreichen das höchste Ziel überhaput ist. Wir reden uns selbst ein, dass wir ohne das Erreichen dieser Ziele nicht glücklich werden können.

Gefangen im endlosen Hamsterrad

So rennen wir von einem Job zum nächsten, wollen immer höher, schneller, weiter. Streben nach immer mehr Geld und noch mehr Anerkennung. Doch je mehr Geld wir verdienen, desto schneller scheint es uns nicht mehr zu reichen. Also müssen wir immer weiter machen und kommen nie ans Ziel.

So laufen wir Ewigkeiten einer Person hinterher, die uns perfekt scheint, die die größte Errungenschaft im Leben sein muss. Einer Person, der wir unbedingt gefallen wollen, für die wir uns verbiegen müssen um miteinander zu harmonierren. Mit der wir am Ende doch nicht das erwartete Glücksgefühl spüren, sondern eher eine leere Unzufriedenheit, die wir uns nicht erklären können. Denn eigentlich haben wir doch jetzt alles was wir wollten, das Ziel ist erreicht!?

So probieren wir bei jedem Shoppingtrip doch wieder das eine Teil an, was jetzt so in Mode ist, das man im Internet bei den Trendsettern sieht. Dabei wissen wir eigentlich schon vom letzten Mal genau, dass es uns nicht stehen wird. Trotzdem probieren wir es wieder, denn wir haben das Bedürfnis mitzumachen und dazu zu gehören. Am Ende kaufen wir uns ein Teil, das uns eigentlich gar nicht gefällt, oder verlassen gefrustet das Geschäft. In beiden Fällen sind wir nicht glücklich.

Dann versuchen wir unsere Körper zu optimieren, indem wir teure Fitnessstudio Abos abschließen, die wir danach doch nicht nutzen, weil es uns eigentlich gar keinen Spaß macht. Wir schänden unsere Körper mit einer und der nächsten Diät, um irgendwie in die Form zu passen, die von uns erwartet wird.

Wir jagen diesen Zielen nach wie die Irren. Wir hoffen, dass wir sie bald erreichen und dann endlich glücklich sein können. Am Ende sehen wir aber, dass das alles gar nichts bringt. Wir sind gefrustet und fragen uns, was mit uns nicht stimmt. Oft erklären wir uns die Situation mit einem einfachen „Ich bin nicht gut genug.“. Wir suchen die Fehler bei uns, statt uns zu fragen, ob die Ziele, denen wir nachjagen überhaupt die richtigen für uns sind.

Artikelserie zum Thema Idealbilder – Das erwartet dich noch!

Genau darum soll es in meine ersten Serie gehen: dem Nachjagen von Idealbildern und warum es letztendlich einfach nichts nützt.

#1 Idealbilder: Warum Du aufhören solltest Idealen nachzueifern
– Einführung

#2 Idealbilder: Hör auf für ein Stück Papier zu leben
– Der „perfekte“ Lebenslauf

#3.1 Idealbilder: Lass Dir nicht sagen, wie Du auszusehen hast
– Schönheitsideale

#3.2 Idealbilder: Lass Dir nicht sagen, wie Du auszusehen hast
– Schönheitsideale

#4 Idealbilder: Finde deinen eigenen Weg
– Vorbilder

#5 Idealbilder: Leb dein Leben für dich!
– Fazit

Viel Spaß beim Lesen!

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