5 Möglichkeiten, um zu sich selbst zu finden

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5 Methoden zur Selbstfindung
Auf der Suche nach mehr Selbstbestimmung und Freiheit, spielt der eigenen Weg eine große Rolle. Diesen gilt es zu entdecken und vor allem zu gehen. Das ist jedoch unmöglich, wenn man seinen Wesenskern nicht kennt. Es müssen ein paar wichtige Grundsätze geklärt werden:
Wer bin ich und was macht mich aus?
Was sind meine besonderen Fähigkeiten, Eigenschaften und Stärken?
Was ist mir in meinem Leben wichtig?
Was ist mein Ziel, was möchte ich erreichen?
In diesem Artikel, habe ich bereits darüber geschreiben, wie wichtig es ist, seine Einzigartigkeit, seinen Wesenskern zu erkennen und sich seiner selbst bewusst zu werden. Nur so kann man erkennen, wo der eigene Weg hinführen soll und mit welchen Mitteln man ihn beschreiten möchte.
Heute teile ich deshalb 5 einfache Methoden zur Selbstfindung mit dir, die mir auch immer wieder helfen meinem eigenen Wesenskern Stück für Stück näher zu kommen.
Let’s go!

5 Methoden zur Selbstfindung

1. Verzicht auf meinungsbildende Medien

Wir werden tagtäglich und ständig von meinungsbildenden Medien umgeben. Für viele geht morgens der erste Griff zum Handy, beim Frühstück wird die Zeitung gelesen, bei der Arbeit das Radio eingeschaltet, zwischendurch wieder in Sozialen Meiden gesurft und am Abend läuft oftmals der Fernseher. So konzentrieren wir uns viel zu sehr auf die äußere Welt, statt bei uns selbst zu bleiben. Das alles blockiert den Kontakt zu uns selbst.

Richte deinen Blick nach innen.

Was würde sich wohl verändern, wenn man sich mal für einige Zeit von dieser regelrechten Reizüberflutung verabschiedet? Dann gibt es keine vorgefertigten Gedanken und Meinungen mehr, die man für sich annehmen kann. Du bist quasi gezwungen, dich mit deinen eigenen Gedanken auseinander zu setzten. Wenn du den medialen Einfluss auf dich eindämmst oder ihm für einige Zeit komplett entgehst, wird sich dein Blick also automatisch nach Innen richten. Du wirst aufhören, dich ständig zu vergleichen, wirst deine eigenen Gedanken und Gefühle klarer wahrnehmen. Deine Wahrheit liegt in dir, nicht um dich herum.

2. Regelmäßige „Me-Time“

Wenn du erstmal vom Zug des medialen Trubels abgesprungen bist, hast du direkt viel mehr Zeit für dich gewonnen. Verplane die gewonnene Zeit aber bitte nicht direkt mit den nächsten Terminen. Häufig sind wir viel zu verplant, haben ständig einen vollen Terminkalender und sind immer auf dem Sprung. Das solltest du zurück schrauben.

Lerne dich richtig kennen.

Nimm dir lieber mal öfter Zeit für dich und genieße sie. Lerne allein zu sein, ohne dich einsam zu fühlen. Am Anfang ist es schwer, vor allem, wenn man es nicht gewohnt ist. Es Dauert seine Zeit, bis man die „Stille“ akzeptieren und in Ruhe mit sich allein sein kann. Ich brauche mittlerweile regelmäßig meine Zeit für mich. In dieser Zeit kann ich einfach die Dinge machen, die ich wirklich gerne mache. Ohne die Wertung anderer, einfach nur, weil es mich glücklich macht! Hier ist niemand, der dir Vorschläge macht, was du tun könntest. Es gibt auch keine Gruppe, bei der du einfach „mitlaufen“ kannst. Nein, hier geht es nur um dich und deine Bedürfnisse!

Wie du deine „Me-Time“ gestaltest, ist ganz dir selbst überlassen. Probiere dich einfach aus: Lies ein Buch und wenn es dir nicht gefällt dann leg es eben wieder weg. Gehe spazieren, wenn du Lust hast. Koche dir was leckeres zu essen oder nimm einfach ein Bad. Konzentriere dich auf dich. Höre auf dein Bauchgefühl und mach einfach mal ganz intuitiv, worauf du eben Bock hast. Nach und nach bekommst du dann ein Gefühl dafür, welche Themen dich besonders interessieren,welche Beschäftigungen dir Spaß machen und was dir besonders gut tut.

3. Tagebuch schreiben

In deiner „Me-Time“ könntest du unter Anderem Tagebuch schreiben. Sammle deine Gedanken und Gefühle, halte deinen Prozess fest. Schreibe auf, was du so gemacht hast, wie du dich dabei gefühlt hast und welche Gedanken dir so durch den Kopf schwirren. Oft werden die Dinge viel klarer, wenn man sie einfach mal aufschreibt. Raus aus dem Kopf, ab aufs Papier!

Reflektiere immer wieder!

Wenn du regelmäßig schreibst, kannst du immer wieder reflektieren. So erkennst du schneller deine Verhaltensmuster und Auslöser von bestimmten Gefühlen. Außerdem kannst du immer wieder von dir selbst lernen. Machmal haben wir bereits wichtige Erfahrungen gemacht, die unserer Entwicklung sehr geholfen haben. Mit der Zeit geraten diese manchmal in Vergessenheit. Wenn du diese Dinge in einem Tagebuch festhälst, behälst du sie für immer und kannst dich später wieder selbst daran erinnern.

Außerdem ist es immer wieder amüsant, die alten Geschichten und Probleme als „reiferes Ich“ zu lesen. Auf einmal kann man über viele Dinge lachen, die in der Vergangenheit unerträglich schienen. So wird dir klar, dass du es überlebt hast und an dieser Erfahrung nur gewachsen bist.

4. Austausch mit Anderen

Eine weitere schöne Option für die medienfreie Zeit ist, sich mit Freunden, Bekannten und der Familie auszutauschen. Einfach mal Zeit mitenander verbringen, ohne ständig das Handy in der Hand zu halten, oder nebenbei den Fernseher oder das Radio laufen zu haben. Gemeinsame, internsive Zeit mit echten, realen Menschen. Das wird meiner Meinung nach heutzutage viel zu sehr verachlässigt.

Betrachte dich durch die Augen deiner Mitmenschen.

Finde heraus, wie dich andere sehen, was sie an dir schätzen. Vielleicht sehen sie in dir ein bestimmtes Talent oder du konntest ihnen bei einer Sache immer gut weiter helfen. Höre einfach mal zu, was deine Mitmenschen über dich denken, denn manchmal sehen dich andere klarer als du dich selbst!

5. Zeitreisen

Überlege dir mal wie viele Momente deines Lebens du schon längst in den grauen Zellen deines Gehirns vergraben hast. Momente und Erinnerungen, die viele wertvolle Informationen über dich enthalten können. An diese Informationen wirst du nicht mehr kommen, wenn du nicht über alte Zeiten sprichst. Es gibt Details über deine Mitmenschen, an die du dich gut erinnerst, sie selbst aber nicht. Genau so ist es auch andersherum.

Schau zurück, um zu sehen, was schon immer da war.

Oftmals bekommt man aus alten Geschichten und den damit verbundenen Gefühlen neue Anhaltspunkte, aus denen Du viel über dich selbst lernen kannst. Also nimm dir die Zeit und stöbere durch alte Fotos, rede mit deinen Eltern über deine Kindheit und was du dort alles angestellt hast. Triff mal wieder einen alten Freund und quatsche über alte Zeiten. Natürlich offline!

Im Kern bleiben wir immer gleich!

Ich bin fest davon überzeugt, dass unser Wesenskern ein Leben lang derselbe bleibt. Von Zeit zu Zeit kommen diese oder jene Eigenschaften mehr zum Vorschein als andere. Wir entwickeln uns, pendeln in die Extreme, bevor wir unsere Mitte finden. Dabei scheint der Kern immer wieder durch. Erkennen kannst du ihn aber nur, wenn du immer wieder reflektierst und mit dir im Kontakt bleibst.


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5 Methoden zur Selbstfindung


Ich hoffe ich konnte dir mit meinen 5 Methoden zur Selbstfindung weiter helfen und dir eine gute Inspirationsquelle sein. Vielleicht hast du andere Tipps, die helfen? Dann lass es mich gerne wissen! 🙂

Danke für deine Zeit,

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2 Kommentare
  • Ariane

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    Tolle Tipps. Vieles davon hab ich schon umgesetzt. Einiges davon muss man immer wieder machen, z.b. die ME Time

    Ich glaube ich bin auf einem guten Weg mich selbst zu finden.

    • Marlene

      Danke, Ariane. 🙂
      Das hört sich doch gut an!
      Ja stimmt, wenn man sich nicht regelmäßig Zeit für sich nimmt, bleibt man nicht richtig mit sich in Kontakt.

      Liebe Grüße
      Marlene

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