Was ich in meiner Ausbildung fürs Leben gelernt habe

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Viele von euch wissen es bereits: Ich habe endlich meine Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation abgeschlossen! Heute möchte ich deshalb reflektieren, was mich diese Zeit alles gelehrt hat und was ich nicht nur fachlich, sondern auch fürs Leben mitnehmen kann.
Erst mal muss ich sagen, dass ich ohne diese Ausbildung wahrscheinlich nie diesen Blog gestartet hätte. Die Arbeit in der Agentur, die richtigen Kollegen, zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Es sind so viele Dinge passeiert, so viele einzelne Komponenten haben sich zusammen gefügt, dass ich heute diesen Text hier schreibe. Es fängt schon mit der Tatsache an, dass ich mich eigentlich gar nicht für die Ausbildung, sondern nur für einen Praktikumsplatz beworben hatte, weil ich absolut nicht wusste, was ich eigentlich wollte. Ich passte aber so gut ins Profil, dass mir die Ausbildung angeboten wurde und heute weiß ich dafür genau was ich will. Alles nur Zufall? Ich glaube nicht daran, sondern eher an eine Schicksalsfügung des Universums. Ein vorbestimmter Weg, den ich gehen musste, um einige Dinge zu erkennen.

Selbstbewusst durch Marketing-Methoden – Was ich in meiner Ausbildung fürs Leben gelernt habe.

Neben der Tatsache, dass ich erst einen „9 to 5“ Bürojob machen musste, um mein starkes Bedürfnis nach Freiheit zu entdecken und so festzustellen, dass ein solcher Job absolut nicht zu mir passt, habe ich auch einige Parallelen zwischen Marketing und der Entwicklung von Selbstbewusstsein feststellen können. Einige Aspekte und Methoden aus dem Marketing, kann man auch einfach auf sich selbst beziehen und anwenden, um ein klareres Bild von sich selbst zu erhalten.

Im Marketing geht es schließlich darum Produkte kundenorientiert zu vermarkten, um einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen. Dabei ist es auf den heutigen Märkten (die von Angeboten nur so überquillen) wichtig, seine Produkte möglichst differenziert zu Positionieren, also für den Kunden am Markt möglichst einzigartig zu machen, um aus der Menge herauszustechen.

Aber was hat das Ganze jetzt mit Selbstbewusstsein zu tun?

Eigentlich ganz einfach: Um ein Produkt effizient zu vermarkten, muss ganz klar sein, was das Besondere an dem Produkt ist.

Was macht mein Produkt aus, wo liegt der Nutzen für den Kunden? Worin hebt sich mein Produkt von dem der Konkurrenz ab? Was macht mein Produkt einzigartig?

Im Marketing nennt man diese Einzigartigkeit, dieses Alleinstellungsmerkmal USP (= unique selling proposion). Nur wenn ein Produkt diese Einzigartigkeit besitzt, die es von anderen abhebt, kann man es auch erfolgreich und differenziert vermarkten und somit letztendlich den Gewinn maximieren.

Genau so läuft es im Prinzip auch mit der Entwicklung deines Selbstbewusstseins. Stelle dir die Fragen:

Was macht mich aus? Wo liegen meine besonderen Charaktereigenschaften und Fähigkeiten, die mich von anderen Menschen abheben? Was macht mich einzigartig? Was ist mein persönlicher USP?

Sich selbst solche Fragen zu stellen und sich intensiv damit auseinander zusetzten, hilft sehr dabei, sich seiner selbst bewusst zu werden. Es ist wichtig zu wissen, was man gut kann; zu wissen, was einen ausmacht; zu wissen, dass man in seiner ganz eigenen einzigartigen Komposition aus Charaktereigeneschaften und Fähigkeiten Dinge tun kann, die kein anderer Mensch genau so tun kann, wie man selbst. Das ist Selbstbewusstsein. Eine wichtige Lektion auf dem Weg in die Freiheit.

Der Weg ist das Ziel!? Aber wo führt mein Weg mich hin?

Schauen wir dafür nochmal auf die Methoden im Marketing: Im nächsten Schritt werden hier bestimmte Ziele gesetzt, die das Unternehmen mit dem Produkt (und seiner Einzigartigkeit) erreichen möchte. Diese werden wiederrum in Unterziele aufgeteilt, sodass eine Zielhierarchie entsteht:

Für die einzelnen Unterziele werden passende Maßnahmen eingeleitet und umgesetzt. So arbeitet das Unternehmen Schritt für Schritt daran, dem Hauptziel immer näher zu kommen.

Was möchtest Du erreichen? Wo soll dein Weg dich hinführen?

Ebenso ist es auch bei deinem persönlichen Erfolg. Zu wissen, was einen ausmacht und was man gut kann ist eine Sache (und schon eine sehr gute Sache!). Um aber den eigenen Weg zu finden, muss man auch wissen wo er hinführen soll. Es also wichtig sich auch zu überlegen, was man eigentlich erreichen möchte, was eigentlich das angestrebte Hauptziel im Leben ist.

Was ist mir in meinem Leben wichtig? Was möchte ich erreichen? Was ist also meine Gewinnmaximierung?

Mein Hauptziel ist beispielsweise, einfach glücklich zu sein. Ein rundum glückliches und zufriedenes Leben zu führen. Ich glaube damit bin ich nicht allein! Aber was bedeutet es für mich glücklich zu sein?

Für mich bedeutet Glücklich sein, Frei sein. In allen Lebenslagen voll und ganz ich selbst sein zu können.

Da Du auf meinem Blog gelandet bist, nehme ich an, dass es dir ähnlich geht. Leider können wir dieses Ziel nicht von heute auf morgen erreichen. Wir müssen uns dieses Ziel (wie ein Unternehmen) erarbeiten und das geht am Besten, indem das Hauptziel, wie im Marketing in viele kleine Unterziele herunter gebrochen wird. Mit einer Zielhierarchie kann man dann Schritt für Schritt eine Maßnahme nach der anderen ergreifen, um dem Hauptziel immer näher zu kommen:

 

Nutze deine Einzigartigkeit um deine Ziele zu erreichen!

Im ersten Schritt stellst du also erst mal fest, was dich eigentlich ausmacht, wo deine besonderen Fähigkeieten liegen, die dich von anderen unterscheiden. Wie ein Unternehmen ein einzigartiges Produkt entwickelt, entwickelst Du dein Selbstbewusstsein und erkennst deine Einzigartigkeit. Dir wird bewusst, dass du in deiner unverwechselbaren Eigenart Dinge tun kannst, die so kein anderer kann. Das ist unglaublich wertvoll.

Im Zweiten Schritt überlegst Du dir, was dein Hauptziel im Leben ist. Dieses Ziel wirst Du ziemlich schnell erkennen, sobald Du deine Einzigartigkeit erkannt hast. Dann ist auf einmal ganz klar, wer Du bist und es ist auch ganz klar, welcher Lebensstil für dich in Frage kommt. Aber vergiss nicht, dass Du dieses Ziel nicht von heute auf morgen erreichen wirst. Es ist ein Prozess, es braucht Zeit und du musst auch etwas dafür tun. Überlege dir deine Zielhierarchie und gehe dann einen Schritt nach dem anderen.

Im dritten Schritt kombinierst Du beides miteinander. Du hast deine Einzigartigkeit und Du hast deine Ziele. Wie kannst Du also deine Fähigkeiten und Eigenschaften einsetzten, um das zu erreichen, wovon du träumst? Wenn Du beides erkannt hast und miteinander kombinierst, hast Du ihn gefunden: Deinen eigenen Weg.


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Ich hoffe ich konnte dich inspirieren, deiner Einzigartigkeit auf den Grund zu gehen und endlich damit anzufangen deine eigenen Ziele zu verfolgen. Viel Spaß dabei!

Bis dahin,

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4 Kommentare
  • Lia

    Antworten

    Wow! Ich bin so froh, auf deinen Blog gestoßen zu sein! Ich wusste vor meiner Ausbildung auch nicht in welche Richtung ich genau hinwollte. Aber nach und nach kristallisiert sich das Ziel heraus. Dein hier aufgeführter Vergleich ist wirklich inspirierend. Toller blog!

    • Marlene

      Liebe Lia,
      danke für deinen lieben Kommentar!
      Manchmal muss man einfach erstmal losziehen und Erfahrungen sammeln, um zu erkennen, wohin die Reise gehen soll. 🙂
      Es freut mich, dass Dir der Artikel und mein Blog gefallen!

      Liebe Grüße
      Marlene

  • Alex K.

    Antworten

    Wow. Schöner Artikel und Glückwunsch zu deiner Ausbildung. Ausbildungszeit ist die beste Zeit. Grüße und viel Erfolg.

    • Marlene

      Vielen vielen Dank lieber Alex! 🙂

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